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Fernseher in der Küche – warum & was beachten

Ein Fernseher für die Küche: Ist er überflüssig, weil schon in jedem Zimmer einer steht? Foto: ©Georgii /stock adobe

Ein Fernseher für die Küche: Ist er überflüssig, weil schon in jedem Zimmer einer steht? Insbesondere für viel beschäftigte Menschen ist er eher Segen als Fluch, denn nach einem Vollzeitjob ist noch lange nicht Feierabend.

Der Haushalt muss gemacht werden, und hungrige Mäuler warten auf ihr Mahl – keine Zeit, um im Wohnzimmer fernzusehen. Warum dann nicht den Fernseher in die Küche holen? Dieser Ratgeber informiert, welche Vorteile ein solches Gerät hat und worauf Sie beim Kauf achten sollten.

Warum ein Fernseher für die Küche?

Der Stress des Alltags lässt wenig Raum, um sich umfassend zu informieren und seine Lieblingssendungen anzusehen. Mit einem Küchenfernseher können Sie mehrere Sachen erledigen: fernsehen und dabei kochen.

Unterhaltung beim Kochen & Essen

Fehlt Ihnen die Zeit, um gemütlich auf der Couch zu sitzen und Ihre Lieblingsserie anzusehen, weil Ihre Familie hungrig oder der Abwasch noch nicht erledigt ist? Das ist kein Grund, die Folge zu verpassen. Ein kleiner kompakter Küchenfernseher unterhält Sie während der Küchenarbeit. Filme, Serien und Videos ansehen ist mit sicher für die Küche ausgestatteten Fernsehern möglich. Durch verschiedene Modelle und Anbringungsmöglichkeiten behalten Sie ausreichend Platz zum Arbeiten.

Rezepte und Kochshows in Echtzeit

Kochen macht Spaß, besonders mit Anleitung und Unterhaltung durch einen Fernsehkoch. Mit einem Fernseher für die Küche folgen Sie den Anweisungen und lernen neue Techniken zum Beispiel für die Zubereitung von Rinderrouladen kennen. Oder Sie lassen sich durch eine amüsante und lehrreiche Küchenshow bei Ihrer Küchenarbeit unterhalten und erhalten den einen oder anderen Tipp.

Nachrichten & Wetterinfos am Morgen

Bleibt Ihnen keine Zeit, sich über wichtige Ereignisse zu informieren, ist der Küchenfernseher ein Medium, das Sie trotz Küchenarbeit auf dem Laufenden hält. Ab sofort können Sie den Unterhaltungen im Büro folgen und mitdiskutieren, denn Sie sind up to date.

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Dabei ist es gleich, ob es um die neuesten Weltgeschehnisse geht, um politische Themen oder um sportliche Ereignisse. Am Morgen erkundigen Sie sich beim Vorbereiten des Frühstücks, wie das Wetter wird – ohne Zeitverlust.

Für Familien: Kinder unterhalten, während gekocht wird

Sehen Ihnen die Kinder beim Schneiden von Gemüse für Ihre Gemüselasagne zu – können aber nicht helfen, kommt Langeweile auf. Unterhalten Sie diese jedoch mit Fernsehzeit unter Ihrer Aufsicht in der Küche, sind Sie ungestört bei Ihren Arbeiten. Ihr Nachwuchs zeigt sich zufrieden und beschäftigt, wenn sie am Fernseher mit Peter Lustig oder der Maus Neues lernen oder Kinderfilme ansehen.

Lieblingsrennsport während des Kochens

Rennsport-Fans verspüren wenig Lust, den Kochkünstler zu spielen, wenn spannende Rennen im Fernseher zu sehen sind. Doch diese brauchen Sie nicht zu verpassen. Denn Sie verfolgen den erbitterten Wettstreit über Ihren Küchenfernseher, während Sie kochen. Mit dem MotoGP Kalender 2025 im Blick und VPN verpassen Sie keine Übertragung.

Worauf sollte man beim Kauf achten?

Größe und Platzwahl

In der Küche ist Platz zum Arbeiten jedoch nicht für zusätzliche Geräte? Entscheiden Sie sich für ein kompaktes Modell mit einem Display von einer Größe bis 27 Zoll. In einer geräumigen Küche mit ausreichend Platz kommt auch eines mit einem 32-Zoll-Bildschirm infrage.

Der Abstand des Zuschauers sollte dazu mindestens dreimal so groß sein. Das bedeutet bei dieser Größe einen Mindestabstand von rund 244 Zentimetern einzuhalten.

Standort & Montage

Der Standort Ihres Fernsehers hängt von den Gegebenheiten in Ihrer Küche ab. Er sollte weder im direkten Sonnenlicht stehen noch zu hoher Luftfeuchtigkeit ausgesetzt sein. Deshalb empfiehlt sich ein spezieller Fernseher für die Küche.

Ist Platz vorhanden, kommt ein Modell mit Standfuß in die engere Wahl. Einen solchen Küchenfernseher können Sie auf die Arbeitsfläche oder in ein Regal stellen. Bei geringer Arbeitsfläche bietet es sich an, den Fernseher an der Wand anzubringen. Halten Sie Ausschau nach einem ein Modell mit Wandhalterung ohne oder besser mit Schwenkarm.

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Spezielle Hebemechanismen erlauben es, Flachbildfernseher in Küchenschränken unterzubringen, sodass der Schrank dennoch für Vorräte nutzbar bleibt. Andere ersetzen eine Tür eines Küchenschrankes durch einen Fernseher. Selbst die Mikrowelle kann bedenkenlos hinter einem Küchenfernseher verschwinden. Sie beeinträchtigt weder den Ton noch das Bild. Zudem können ausklappbare Fernseher unter einem Hängeschrank montiert werden.

Bildschirmtechnologie & Blickwinkel

Die gängigsten Bildschirmtechnologien bei Küchenfernsehern sind LED, OLED, QLED und Touchscreen-Displaysbei smarten Geräten.

LEDs besitzen im Vergleich zu LCDs eine bessere Helligkeit und Farbdarstellung. Bei qualitativ minderwertigen Modellen rechnen Sie mit einem eingeschränkten Blickwinkel und Schwarzwert.

Die OLED-Technologie liefert ein perfektes Schwarz. Auch die Farbqualität ist hervorragend. Ein weiter Blickwinkel ermöglicht die komfortable Sicht aus verschiedenen Bereichen der Küche.

Bei QLED sind die Farbdarstellung und die Helligkeit exzellent. Die Technologie eignet sich für helle Küchenräume. Der Schwarzwert ist jedoch nicht so tief wie bei OLED.

Der Blickwinkel entscheidet, wie stark sich die Farben und Kontraste verändern, wenn sie aus verschiedenen Positionen in der Küche auf den Bildschirm sehen. Es empfiehlt sich, einen weiten Betrachtungswinkel zu wählen. Damit bleiben Farben und Kontraste gleich, und das Bild wirkt weder ausgewaschen noch dunkel, sobald sie den Küchenfernseher von der Seite her betrachten.

Wasser & Fettschutz

Küchenfernseher halten dem feuchten und heißen Klima einer Küche stand. Sie sind so gebaut, dass ihnen Staub, Hitze und Feuchtigkeit (je höher die IP-Bewertung, desto besser) nichts anhaben können. Die Oberflächen bestehen aus Materialien mit einem Schutz vor Fettspritzern. Insbesondere gehärtetes Glas lässt sich einfach von Fett befreien.

Smart-TV-Funktionen & Konnektivität

Smart-TVs sind besonders für die Küche geeignet, da sie durch Google Assistant, Amazon Alexa oder integrierter Sprachsteuerung freihändig bedienbar sind. Ständiges Händewaschen und Knoblauch- oder Zwiebelgeruch an den Bedientasten sind nicht nötig. Zudem können Sie auf Smart-TVs auf YouTube, Pinterest oder Koch-Apps installieren sowie auf Amazon Prime, Mediatheken, Disney+ sowie Netflix zugreifen.

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Manche Fernseher für die Küche lassen sich mit Smarthome-Systemen verbinden, sodass Sie vernetzte Geräte über den Fernseher bedienen können. Mit Anschlüssen wie HDMI und USB, WLAN, Bluetooth und Ethernet sowie Screen-Mirroring und Airplay avanciert Ihr Küchen-TV-Gerät zu einem Multitasking-Tool für Ihren modernen Haushalt.

Tonqualität und Lautstärke

Die Tonqualität und die Lautstärke sind in der geräuschintensiven Küche bedeutend. Bluetooth-gesteuerte Boxen, die Sie nach Bedarf aufstellen, helfen, dass Sie bei lautstarken Tätigkeiten in jedem Winkel Ihrer Küche den Fernseher hören.

Alternativen & smarte Lösungen

Nutzung von Tablets oder Displays mit Sprachassistent

Küchenfernseher erhalten Konkurrenz – insbesondere mit dem Echo Show 21, dem bisher größten Smart Speaker mit Bildschirm, das Streaming mit eingebautem FireTV und Videocall per Webcam erlaubt. Ähnliche Funktionen besitzt das Lenovo-Smart-Display mit Google Assistant als Sprachassistent.

Herkömmliche Tablets bieten nicht den Komfort. Sie taugen jedoch in Verbindung mit einem flexiblen Ständer ebenfalls zum Fernsehen und dem Anzeigen von Rezepten.

Kombination mit einem smarten Küchenradio

Kombinieren Sie Ihr smartes Küchenradio über Bluetooth oder WLAN mit ihrem Küchenfernseher, erhalten Sie eine vielseitige Multimedia-Zentrale. Diese vereint die visuelle Unterhaltung mit hochwertiger Audiowiedergabe.

Fazit

Moderne Technologien wie Fernseher für die Küche, smarte Küchenradios und sprachgesteuerte Displays erhöhen den Komfort. Unterhalten und informiert erledigt sich die Küchenarbeit bei guter Laune gefühlt von selbst.

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Verfasst von Hajo Simons

arbeitet seit gut 30 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist, überdies seit rund zehn Jahren als Kommunikationsberater. Nach seinem Magister-Abschluss an der RWTH Aachen in den Fächern Germanistik, Anglistik und Politische Wissenschaft waren die ersten beruflichen Stationen Mitte der 1980er Jahre der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (Pressesprecher) sowie bis Mitte der 1990er Jahre einer der größten deutschen Finanzvertriebe (Kommunikationschef und Redenschreiber).